MitarbeiterInnen Unterweisungen

Arbeitgeber sind gemäß § 12 und § 14 ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG), BGBL. Nr. 450/1994 in Österreich und ähnlicher Gesetze und Verordnungen in den Mitgliedsländern der Europäischen Union (EU) verpflichtet, die ArbeitnehmerInnen über die Gefahren für Sicherheit und Gesundheit sowie über Maßnahmen zur Gefahrenverhütung ausreichend zu informieren und hinsichtlich Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz nachweislich zu unterweisen. Ergänzungen zu den allgemeinen Inhalten sind in den Verordnungen zum ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) zu finden.

Grundsätzlich werden zwei Dinge unterschieden: Information und Unterweisung.

  • Eine Unterweisung ist als eine spezielle Schulung durch geeignetes Fachpersonal zu betrachten, die sich im Gegensatz zur Information auf den individuellen Arbeitsplatz und Arbeitsbereich einzelner ArbeitnehmerInnen im Unternehmen bezieht.
  • Durch Information soll ein allgemeines Verständnis und Wissen hinsichtlich Gefahrenverhütung Bezug nehmend auf die gesamte Arbeitsstätte vermittelt werden und so die Weiterentwicklung des Arbeitnehmerschutzes im Unternehmen gefördert werden.

 

Was ist eine Unterweisung (Sicherheitsunterweisung)?

Der große Unterschied zur einfachen Information besteht darin, dass eine Unterweisung nicht stellvertretend durch Sicherheitsvertrauenspersonen (SVP) oder den Betriebsrat durchgeführt werden darf. Sie hat durch geeignetes Fachpersonal (Sicherheitsfachkräfte (SFK)) zu erfolgen, was sich allein dadurch ergibt, dass die Unterweisung auf die Gefahren am jeweiligen Arbeitsplatz und die jeweiligen Kenntnisse der ArbeitnehmerInnen abgestimmt zu erfolgen hat. Somit ist klar, dass eine umfassende Erfahrung und Wissen im Bereich des Sicherheits- und Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz Voraussetzung ist.

 

Wann hat eine Unterweisung zu erfolgen?

Die Unterweisung ist erforderlichenfalls in regelmäßigen Abständen zu wiederholen (z.B. entsprechend der Festlegung in der Arbeitsplatzevaluierung oder wenn es in einer Verordnung zum ArbeitnehmerInnenschutzgesetz gefordert wird).
Die Unterweisung hat:

  • vor Aufnahme der Tätigkeit,
  • während der Arbeitszeit,
  • bei einer Versetzung oder Veränderung des Aufgabenbereiches,
  • bei Einführung oder Änderung von Maschinen,
  • bei Einführung neuer Arbeitsstoffe,
  • bei Einführung oder Änderung von Arbeitsverfahren,
  • nach Unfällen oder Ereignissen, die beinahe zu einem Unfall geführt hätten,
  • mündlich oder schriftlich und
  • nachweislich zu erfolgen.


Der Arbeitgeber ist weiters verpflichtet sich zu vergewissern, dass die Unterweisung von den ArbeitnehmerInnen verstanden wurde. Die potenzielle Entwicklung von Gefahrenmomenten bzw. die Entstehung neuer Gefahren müssen in der Unterweisung berücksichtigt werden und müssen weiters zu treffende Maßnahmen bei Betriebsstörungen umfassen. Geeignete schriftliche Betriebsanweisungen entsprechend der Arbeitsmittelverordnung (AM-VO) und sonstige Anweisungen sind den ArbeitnehmerInnen zur Verfügung zu stellen.

 

Unsere Leistungen

Die erfahrenen Sicherheitsfachkräfte der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH übernehmen die Durchführung der MitarbeiterInnen Unterweisung für alle Standorte Ihres Unternehmens und unterstützen Sie durch jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

Für nähere Informationen zu unseren Leistungen in diesem Bereich kontaktieren Sie bitte den Ansprechpartner der WINTER MANAGEMENT CONSULTING GmbH per E-Mail office@winter-m-consulting.at oder telefonisch unter folgender Nummer: +43 (3858) 3848-11.